„Frauen mit Innovations- und Tatkraft gibt es einige“

in Personal & Management von

Im September 2018 vergibt die Allianz pro Schiene (ApS) zum ersten Mal den „Innovationspreis Mobilitätsgestalterin“. Dr. Kirsten Andernach, Direktorin Strategie & Prozesse der SPITZKE SE und Mitglied des ApS-Frauennetzwerks, über Frauen in der Bahnbranche und den neuen Wettbewerb.

Frau Dr. Andernach, die Allianz pro Schiene will mit dem neuen „Innovationspreis Mobilitätsgestalterin“ Frauen in der Bahnbranche sichtbarer machen. Eine gute Idee?

Mit Sicherheit. Der Innovationspreis rückt die Arbeit und Leistungen der vielen weiblichen Experten einmal stärker ins Rampenlicht. Aktuell kommt die Bahnbranche EU-weit auf einen Frauenanteil von nur etwa 20 Prozent. Wir sollten also die Gelegenheit nutzen, um bei der Verleihung während der InnoTrans, aber auch schon im Vorfeld, für unsere Branche als interessanten Arbeitgeber zu werben. Schließlich ist die Bahninfrastrukturbranche ein äußerst interessantes Tätigkeitsfeld.

Noch können „Mobilitätsgestalterinnen“ für den Preis nominiert werden. Wen schicken wir ins Rennen?

Engagierte Frauen mit Innovations- und Tatkraft gibt es bei SPITZKE glücklicherweise einige. Selbstverständlich dürfen es in Zukunft noch deutlich mehr werden. Was den Wettbewerb angeht, haben wir bis zum Bewerbungsschluss Ende Juni ja noch etwas Zeit.

Welche Anreize bietet SPITZKE denn als Arbeitgeber für Frauen?

Welche Anreize wir potenziellen Kollegen und Kolleginnen bieten, kommt sicherlich auf den Beruf und die Aufgabe an. Frauen arbeiten bei SPITZKE auf allen Hierarchieebenen und in vielen der mehr als 130 Jobprofile – von der Bauleitung bis zur obersten Unternehmensführung. Wenn es darum geht, die Stärken unserer MitarbeiterInnen weiterzuentwickeln, machen wir aber grundsätzlichen keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Die zur Unternehmensgruppe gehörende SPITZKE AKADEMIE für Aus- und Weiterbildung begleitet alle SPITZKElaner gleichermaßen bei ihrem beruflichen Weiterkommen.

Noch einmal zurück zum Innovationspreis: Was versprechen Sie sich beruflich – aber auch persönlich als Mitglied des ApS-Frauennetzwerks – von dem Wettbewerb?

Als Mitglied des ApS-Frauennetzwerks drücke ich zunächst einmal die Daumen, dass die Premiere des Wettbewerbs glückt. Ich freue mich auf die Verleihung während der InnoTrans und hoffe, dass wir Aufmerksamkeit für die Leistungen meiner Branchenkolleginnen erzeugen können. Aus beruflicher bzw. unternehmerischer Sicht interessieren mich stets alle Ideen, Innovationen und Methoden, mit denen wir unsere Branche weiterdenken und weiterbringen können. Weitblick und in vernetzten Dimensionen gestalten zu wollen, ist für uns bei SPITZKE selbstverständlich. Der Innovationspreis liefert dafür sicherlich einige Impulse. (red/Spitzke)

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