BAG-SPNV: Susanne Henckel neue Präsidentin

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Die Mitgliederversammlung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs (BAG-SPNV) hat heute in Koblenz Susanne Henckel, Geschäftsführerin des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB), einstimmig zur neuen Präsidentin gewählt.

Henckel, die von 2010 bis 2014 bereits als Hauptgeschäftsführerin den Verband prägte und zuletzt Mitglied des Präsidiums der BAG-SPNV war, übernimmt die Geschäfte von Dr. Thomas Geyer, Verbandsdirektor des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord, der wegen des zum Jahreswechsel anstehenden Ruhestandes nicht mehr kandidierte. Mit Susanne Henckel hat auch ein Generationenwechsel an der Spitze des Verbandes stattgefunden.

Die beiden Vizepräsidenten, Bernhard Wewers, Geschäftsführer der NAH.SH und Kai Daubertshäuser, Prokurist beim Rhein-Main-Verkehrsverbund, wurden in ihren Positionen bestätigt und wiedergewählt. Das siebenköpfige Präsidium wird vervollständigt durch Thorsten Müller (VVV) und Fritz Rössig (ZGB), die in ihren Ämtern bestätigt wurden, sowie die neu in das Präsidium gewählten Heiko Sedlaczek (NVR) und Volker Heepen (NVBW). Martin Husmann (VRR), der bisher dem Präsidium angehörte, wird Ende 2018 ebenfalls in den Ruhestand gehen und hatte daher nicht mehr kandidiert.

Die Mitglieder dankten Dr. Geyer für sein tatkräftiges Engagement für die Belange der Aufgabenträger des SPNV und die insbesondere in den vergangenen sechs Jahren als Präsident der BAG-SPNV geleistete wertvolle Arbeit. Ebenso dankten sie Husmann, der den Verband als Vizepräsident und Mitglied des Präsidiums ebenfalls über viele Jahre intensiv mitgeprägt hat.

Henckel dankte den Mitgliedern für das durch die Wahl in sie gesetzte Vertrauen und zeigte auf, vor welchen Aufgaben die BAG-SPNV in den kommenden Jahren stehen wird. „Es wird darum gehen, den Schienenpersonennahverkehr konsequent zu stärken. Denn nur mit einem attraktiven Angebot wird es uns gelingen, eine nennenswerte Zahl von Menschen für die umweltfreundliche Schiene hinzu zu gewinnen. Nur so wird es möglich, die Marktposition des SPNV gegenüber den anderen Verkehrsträgern auszubauen und zu stärken. Themen wie die Erhöhung der Kapazitäten, die Umsetzung des Deutschland-Takts, den Ausbau der Infrastruktur und das Ermöglichen von Innovationen – und hier insbesondere der Einsatz der Digitalisierung – werden wir auch weiterhin konsequent forcieren. Gleichzeitig wollen wir den Verband strategisch neu ausrichten und als wichtigen Partner für Politik, Verbände und Unternehmen noch stärker positionieren.“ (red/BAG-SPNV)

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