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TX Logistik verstärkt Vorstand und Geschäftsbereich IT

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Die TX Logistik AG (TXL) will weiterwachsen und stellt dazu auch personell die Weichen. Albert Bastius (49, im Bild) soll spätestens ab November dieses Jahres als Verantwortlicher für den Bereich Operations (COO) den Vorstand um Mirko Pahl (CEO), Berit Börke (CSO) und Pietro Mancuso (CFO) verstärken. Bereits zum 1. August wird Dominik Fürste (33) als Leiter IT und Business Process Engineering zum Eisenbahnlogistikunternehmen wechseln und dort als Chief Information Officer (CIO) tätig sein.

25 Jahre Erfahrung im Bahnsektor

Albert Bastius, der derzeit die weltweite Lok-Sparte bei Bombardier verantwortet, war zuvor mehr als 25 Jahre in verschiedenen Aufgaben innerhalb des Sektors tätig: darunter bei der DB und Vossloh. „Wir freuen uns, dass wir Albert Bastius für uns gewinnen konnten“, sagt Mirko Pahl, CEO TXL. „Denn in seiner beruflichen Laufbahn hat er eine anerkannte Expertise in den Bereichen des operativen Bahnbetriebs, des Asset-Managements und der Instandhaltung erworben.“

Masterplan für die Digitalisierung

Dominik Fürste kommt von DB Cargo, wo er seit 2011 das Großprojekt KAPA-Xrail leitet. Der Diplom-Kaufmann setzte damit nicht nur umfassende Prozess- und IT-Veränderungen in der Produktion und an der Schnittstelle zum Kunden um, er gestaltete auch den Masterplan zur Weiterentwicklung der IT-Landschaft mit.

„Im Zuge der Digitalisierung spielt der CIO künftig eine tragende Rolle“, betont Pahl. „Mit seiner Expertise in klassischen und agilen Prozess- und IT-Transformationen ist Dominik Fürste für diese neu geschaffene Position die Idealbesetzung.“ (red/TXL)

GDL-Vorsitz: Weselsky mit 95 Prozent wiedergewählt

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Claus Weselsky heißt der alte und neue Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL). Er wurde jüngst in Ludwigshafen von 95 Prozent der rund 200 Delegierten in der Generalversammlung unter dem Motto „Mit Tradition in die Zukunft – 150 Jahre GDL“ wiedergewählt. Seine Stellvertreter Norbert Quitter und Lutz Schreiber wurden ebenfalls mit großer Mehrheit in ihrem Amt bestätigt.

Solidarität seit 150 Jahren

Weselsky blickt zurück auf die Geschichte der GDL. „Seit 150 Jahren stehen wir solidarisch zusammen. Von der Gründung der Hilfskasse zur Verbesserung der mangelhaften Altersversorgung der Lokomotivführer, über die Wiedergründung nach dem Verbot durch den Nationalsozialismus, dem Zusammenschluss nach der deutsch-deutschen Wiedervereinigung bis hin zum Flächentarifvertrag für das Zugpersonal in Deutschland gilt: einer für alle, alle für einen!“

Nicht auf Erfolgen ausruhen

„Wir werden uns aber nicht auf den Erfolgen ausruhen, sondern setzen unsere Ziele gewissenhaft um“, so der 58-Jährige. Zum ersten muss die GDL dafür sorgen, dass die Entgelt- und Arbeitsbedingungen des Flächentarifvertrags auch gelebt werden. Zum zweiten müssen diese Standards, die in diesem Jahr bei der Deutschen Bahn eingeführt wurden, auf den gesamten Eisenbahnverkehrsmarkt übertragen werden. Neben dem Entgeltsystem für das Zugpersonalist dies insbesondere eine stabilere Planbarkeit der Schichten. (red/GDL)

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