DB Energie setzt flächendeckend auf Funkrouter der PSI

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Die DB Energie GmbH hat im Rahmen eines umfassenden Migrationskonzeptes ihres Verbundleitsystems mit neun Standorten, die PSI Software AG mit der Lieferung und Implementierung von Funkroutern für die intelligente Netzwerkanbindung (INA-Boxen) und redundante IP-basierte Kommunikation an den mehr als 400 größeren Flächenstandorten beauftragt.

Die DB Energie realisiert für die Netzführungsaufgaben aller Zentralschaltstellen und S-Bahn-Netzleitstellen ein neues großes Verbundleitsystem und errichtet ferner drei neue Zentralrechnerstandorte. Als Teilprojekt „Migration aller Flächenstandorte“ werden zunächst alle größeren Standorte mit einem IP-basierten Funkrouter der PSI (INA-Boxen) ausgestattet. Anschließend werden die notwendigen Verbindungen zum alten und neuen Leitsystem aufgebaut. Der Parallelbetrieb erfolgt bei vollständiger Redundanz sowie unter Einhaltung der IT-Sicherheitsrelevanten Anforderungen.

Das Leittechnische Konzept sieht drei vollständig redundante zentrale Serverstandorte und eine gemeinsame Datenbank vor, die das gesamte Datenmodell über alle zu führenden Netze enthält. Alle Unterstationen routen ihre Daten zu den zentralen Serverstandorten. Zukünftig soll die gesamte Fahrstromversorgung der DB mit einem Leitsystem netzwerkbasiert aus neun Leitständen flexibler geführt werden können. Zudem sollen die Systempflegeaufwände deutlich gesenkt und die Integration von Fremdsystemen vereinfacht werden.

PSI wurde 2018 von der DB Energie GmbH bereits mit der Lieferung eines Verbundleitsystems für die Erneuerung aller Zentralschaltstellen und Netzleitstellen auf Basis des Netzleitsystems PSIcontrol beauftragt. Das PSI-System wird seit Anfang 2000 erfolgreich bei der DB Energie eingesetzt und kontinuierlich an die betrieblichen Anforderungen angepasst. (red/PSI)

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