#03/2020: “Die Schiene zum Erfolg ist immer eine Baustelle”

in Schwerpunkt von

Liebe Leserinnen, liebe Leser, mehr Leistung, mehr Qualität und mehr Effizienz. Der Bahnsektor hat heute die Chance auf einen einzigartigen Technologiesprung für das Schienennetz und den Bahnbetrieb.

Neben der manchmal zu schnell antreibenden Digitalisierung müssen künftig Verbände, Eisenbahnverkehrsunternehmen sowie die Industrie eng zusammenarbeiten. Möglichkeiten, das Schienennetz noch besser auszubauen gibt, es allemal — blicken wir nur auf die Weiterentwicklung von ETCS oder digitaler Stellwerkstechnologie.

In Cervantes Meisterwerk Don Quijote sagt Sancho Panza an einer Stelle zu seinem Herrn: „Auf einem guten Boden kann man einen guten Bau aufführen, und der beste Boden und

Baugrund auf Erden ist das Geld!“ Machbarkeitsstudien zeigen, dass die Investitionen Milliarden Euro betragen — Rekordsummen sind hier im Spiel.

Die Baubranche boomt. Trotzdem Kopfschmerzen? Kopfschmerzen dürften Unternehmen eher die Frage bereiten: Wie an all das viele schöne Geld gelangen? Ab 2020 wird digitales Bauen in der Branche mehr oder weniger Pflicht. Was das für Unternehmen bedeutet und wie sie den Umstieg managen, das lesen wir im Schwerpunkt dieser Ausgabe.

Eine Schattenseite des Baubooms ist: Es gibt Baustellen — also baustellenbedingte Zug-Verspätungen. Denen will DB-Infrastrukturboss Pofalla nun mit einer schnellen Eingreiftruppe zu Leibe rücken. Seit Januar 2020 gibt es die Digitale Schiene Deutschland GmbH. Ob das hilft? Vielleicht. Nörgler gibt es praktisch ja immer. Großprojekte etwa rufen Nimbys und

Neinsager auf den Plan — um diese Brüder im Geiste der berühmt-berüchtigten schwäbischen Zauneidechse zu besänftigen, braucht es gute Strategien.

Eine anregende Heft-Lektüre wünscht

bahn manager Team

P.S.: Ein Probeexemplar der aktuellen Ausgabe können Sie kostenlos und unverbindlich unter
vertriebbahn-manager.de anfordern.

zur Startseite
nach oben gehen