Gründung einer Asset-Gesellschaft kann DB Cargo finanziell entlasten

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Anlässlich der Medienberichte über eine geplante Kapitalerhöhung der DB AG durch die Bundesregierung erklärt Malte Lawrenz, Vorsitzender des VPI:

„Eine mögliche Kapitalerhöhung der DB AG muss aus unserer Sicht vor allem drei Anforderungen erfüllen: Ihre Verwendung im DB-Konzern muss transparent erfolgen, die Mittel dürfen nicht in ineffiziente Strukturen fließen und sie dürfen den intramodalen Wettbewerb nicht verzerren. Auf den Prüfstand gehört aus Sicht des VPI zum Beispiel der Besitz und das Management einer konzerneigenen Güterwagenflotte.

Der VPI befürwortet eine ergebnisoffene Prüfung der Überführung des Wagenpark der DB Cargo in eine Asset-Gesellschaft. Die in vielen Segmenten des Schienengüterverkehrs gängige Praxis der Waggonvermietung ist ein bewährtes, auf Arbeitsteilung basierendes Konzept. Seit Jahrzehnten werden über diesen Weg die Investitionsbudgets der Bahnen entlastet. Die Vermietgesellschaften sorgen mit Ihren Knowhow und nachhaltigen Investitionen dafür, dass den verladenden Industrien innovatives Wagenmaterial zur Verfügung steht. Moderne Flotten bilden eine wichtige Voraussetzung, um den Anteil des umweltfreundlichsten Verkehrsträger am Modal Split auf die politisch angestrebten Anteil von 25 Prozent bis 2030 zu erhöhen. (red/VPI)

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