Nach Xavier und Herwart: BAG-SPNV will Runden Tisch „Unwetter“

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Die Sturmtiefs Xavier und Herwart wirbelten im Oktober den Zugverkehr durcheinander.  Jetzt fordert die Bundesarbeitsgemeinschaft der Aufgabenträger des SPNV (BAG-SPNV) in einem Schreiben an die DB AG die Einrichtung eines Runden Tisches „Unwetter“.

„Ziel ist es, gemeinsam mit allen Akteuren des Schienenpersonenverkehrs Konzepte zu erarbeiten, um in Zukunft – vor allem in Hinblick auf die Belange der Fahrgäste – besser auf derartige Störungen vorbereitet zu sein“, sagt Thomas Geyer Präsident der BAG-SPNV. „Dass in solchen Situationen der Betrieb aus Sicherheitsgründen eingestellt werden muss, steht außer Frage“, so Geyer weiter. „Aber gerade bei der Betreuung und Information der Fahrgäste gibt es noch erhebliches Verbesserungspotential.“

Der Runde Tisch „Unwetter“ soll der Erarbeitung eines modularen Notfallplans für den Umgang mit wetterbedingten Großstörungen dienen. Es sollen konkrete Strategien erarbeitet werden, die verhindern, dass in Zukunft ein Sturm wegen Unpassierbarkeit sofort zu längeren Streckensperrungen führt. Ein weiteres Ziel ist die Erarbeitung von Maßnahmen für eine bessere Fahrgastinformation bei großstörungsbedingten Streckensperrungen, sowohl elektronisch, wie auch vor Ort. Und zwar in Zukunft auch bei Störungen im SPNV.

Am Runden Tisch „Unwetter“ vertreten sein sollten: die DB Netz, DB Station & Service, alle in Deutschland aktiven EVU des Personenverkehrs (sowohl die des SPFV wie die des SPNV) sowie Vertreter der Fahrgastverbände und der Aufgabenträger des SPNV. (red/BAG-SPNV)

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