Nerv getroffen: Besucherrekord bei VPI-Event in Hamburg

in Bahnmarkt Europa/Politik & Recht von

Rund 290 Mitglieder und Gäste sind der Einladung des Verbandes der Güterwagenhalter in Deutschland (VPI) gefolgt und zum Symposium heute in Hamburg sowie dem Neujahrsempfang am Vorabend angereist. Das VPI-Symposium hat sich damit im achten Jahr als der Branchentreff zum Jahresanfang etabliert.

Das Motto der Veranstaltung „Digitalisierung im Schienengüter­verkehr – wo stehen wir?“ schließt bewusst an das Thema des vergangenen Jahres an – und traf damit den Nerv der Branche. „Das große Interesse von Haltern, Werkstätten, Verladern, EVUs und IT-Dienst­leis­tern an der heutigen Veranstaltung zeigt: Die Unternehmen haben begriffen, dass die digitale Transformation des Schienengüterverkehrs einer kollektiven An­stren­gung aller Beteiligten bedarf. Sie packen diese Aufgabe an – mit intelligenten Waggons, Wayside Monitoring oder Datenfluss zum Kunden“, erklärte Malte Lawrenz, Vorsitzender des VPI.

Um weiter Tempo aufzunehmen, so Lawrenz, müsse der im vergangenen Jahr von Branche und Politik entwickelte Masterplan Schienengüterverkehr zügig umgesetzt werden. „Die anstehende Regierungsbildung darf kein Bremsklotz sein: Aus der Absichtserklärung muss 2018 ein durchfinanziertes Maßnahmenpaket für den Schienengüterverkehr werden“, so Lawrenz weiter. An die Branche appellierte er, beim Thema Digitalisierung nicht nachzulassen und verstärkt die Zusammenarbeit zu suchen. „Insellösungen bringen den Sektor nicht voran. Digitale Assets müssen eine Sprache sprechen, um den Schienengüterverkehr einfacher und effizienter zu machen“, sagte Lawrenz. (red/VPI)

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