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Neue Züge der DB für die Dreieichbahn

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Mit der Enthüllung des neuen Schriftzuges „Dreieichbahn” haben Frank Klingenhöfer, Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio Mitte, Prof. Knut Ringat, Geschäftsführer der Rhein-Main Verkehrsverbund GmbH (RMV), Christel Fleischmann, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der DADINA und Andreas Maatz, Geschäftsführer der Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach mbH (kvgOF), heute am Hauptbahnhof Frankfurt (Main) das neue Fahrzeug vom Typ PESA Link für die Dreieichbahn vorgestellt. 

 „Wir freuen uns sehr, dass die Neufahrzeuge nun endlich eingesetzt werden können und damit der Komfort für die Reisenden deutlich erhöht wird“,

sagt Frank Klingenhöfer. „Zum einen sorgt die moderne Innenausstattung für mehr Freude an der Zugfahrt, zum anderen werden wir die Qualität auf der Dreieichbahn auch durch fahrdynamische Eigenschaften wie die höhere Motorisierung sowie die Spurtstärke der neuen Züge nachhaltig stabilisieren. Unsere Fahrpersonale, die auf das neue Fahrzeug geschult wurden und deren Trainer sind bereits sehr zufrieden.“ 

 Ab dem 2. Februar 2019 kommen die neuen Fahrzeuge sukzessive auf der RMV-Linie RB 61 Frankfurt Hbf—Neu lsenburg—Dreieich-Buchschlag— Rödermark–Ober Roden—Dieburg zum Einsatz. 

„Jeden Werktag sind rund 7000 Fahrgäste mit der Dreieichbahn unterwegs“,

sagt RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. „Die lange erwarteten neuen Fahrzeuge bieten ihnen nicht nur mehr Platz durch einen höheren Sitzabstand und Echtzeitinformationen über die Fahrt und die nächsten Anschlüsse, sondern machen auch mit Spaltüberbrückung an den Zugtüren das Ein- und Aussteigen deutlich angenehmer.“ 

„Für viele Pendlerinnen und Pendler aus Eppertshausen oder Dieburg ist die Dreieichbahn mit ihrer Direktverbindung nach Frankfurt nicht mehr wegzudenken“, sagt Christel Fleischmann, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der DADINA. „Deshalb ist es umso besser, dass die neuen Fahrzeuge endlich da sind.“ 

„Gerade in dem eingleisigen Abschnitt zwischen Dreieich und Ober-Roden braucht es spurtstarke Fahrzeuge für einen stabilen Betriebsablauf“, so Andreas Maatz, Geschäftsführer der kvgOF. „Die neuen Fahrzeuge legen ein ordentliches Tempo vor – zum Vorteil der Fahrgäste.“ 

Insgesamt hat DB Regio Mitte für den bereits seit Juni 2016 gültigen neuen Verkehrsvertrag der Dreieichbahn zehn Fahrzeuge vom polnischen Hersteller PESA Bydgoszcz SA bestellt. Die neue Fahrzeugflotte für die RB-Linie 61 besteht nach vollständiger Auslieferung aus sieben dreiteiligen Fahrzeugen der Baureihe BR 633 mit je 160 Sitzplätzen und drei zweiteiligen Triebzügen der BR 632 mit je 110 Sitzplätzen. 

Für die erste Umstellungsstufe ab 2. Februar 2019 stehen sechs bereits ausgelieferte Fahrzeuge, davon vier 3-Teiler und zwei 2-Teiler, für den Einsatz zur Verfügung. 

Die spurtstarken Triebzüge sorgen auf der Strecke für einen Qualitätssprung. Im neuen Design bieten sie eine großzügige Sitzlandschaft mit Vis-a-vis-und Reihenbestuhlung. Optische und akustische Fahrgastinformation, u.a. mit Bildschirmen in jedem Einstiegsbereich, Steckdosen und Klimatisierung sorgen für mehr Reisekomfort. Ein barrierefreies WC mit speziellen Stellflächen für Rollstuhlfahrer in der Nähe, geräumige Mehrzweckbereiche, eine Spaltüberbrückung an jeder Tür und stufenlose Einstiege an allen Bahnsteigen auf der Dreieichbahn erleichtern das Reisen auch für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste. 

Auch die Fahrradmitnahme wurde verbessert. Im gesondert gekennzeichneten Mehrzweckbereich finden bis zu zwölf Fahrräder Platz. Und im gesamten Fahrgastraum installierte Anlagen zur Videoaufzeichnung erhöhen das subjektive Sicherheitsgefühl der Reisenden. 

Im April dieses Jahres sollen die ursprünglich bestellten neun Fahrzeuge der PESA-Flotte ausgeliefert sein, im August das zusätzlich zur Kapazitäts-verstärkung nachbestellte zehnte Fahrzeug. Sie werden die Fahrzeuge älterer Bauart (BR 642) auf der Dreieichbahn dementsprechend sukzessive ablösen. (red/Pesa)

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