Normung: Bahnbranche gründet sektorweiten Trägerverein

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Alle ziehen an einem Strang: Die großen Verbände und Unternehmen des Bahnsektors haben einen Trägerverein für den externen Normenausschuss FSF (Fahrweg und Schienenfahrzeuge) gegründet. Das Ziel ist eine gemeinsame Kompetenz-Plattform.

Die Gründung erfolgte in enger Abstimmung mit DIN in Berlin und wurde auf den Namen „Verein für Normung und Weiterentwicklung des Bahnwesens – NWB e.V.“ getauft. Eines der Ziele ist es, den Normungsaktivitäten der Bahnbranche einen geeigneten finanziellen und organisatorischen Rahmen unter einem Dach zu geben. Zudem soll sich der NWB zu einer Koordinierungsplattform für Technik- und Schnittstellenthemen im Bahnsektor zu entwickeln.

Um die Kontinuität in der Normenarbeit sicher zu stellen, sollen in diesem Zusammenhang ab dem Jahr 2018 Mitarbeiter der bisherigen Geschäftsstelle in einem Projektbüro des NWB in Kassel tätig werden. Alle Beteiligten versprechen sich neue Impulse für die anstehenden Herausforderungen in der Normung,unter anderem ist eine deutliche Verkürzung der Durchlaufzeiten bei der Normenerstellung geplant.

An der Vereinsgründung haben nicht nur die drei großen Branchenverbände (VDV für die Betreiber, VDB für die Hersteller und VPI für die Besitzer von rollendem Material) mitgewirkt. Mit an einem Strang gezogen haben auch die Deutsche Bahn, namhafte Hersteller wie Alstom, Bombardier, Siemens und Knorr-Bremse ebenso wie der Wagenhalter VTG, der Münchner Betreiber MVG sowie der Verband Deutscher Seilbahnen. (red/VTG)

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