Rastatt-Desaster: DNHK fordert langfristigen Masterplan

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Die Baustelle in Rastatt hat für den internationalen und vor allem auch für den deutsch-niederländischen Güterverkehr massive negative Folgen. Die Deutsch-Niederländische Handelskammer fordert daher eine schnelle Lösung und langfristige Alternativen.

Bis zum 7. Oktober soll nach Aussage von Deutsche Bahn die Streckensperrung in Rastatt dauern. „Da die Stecke nicht nur für den Personenverkehr eine der meist befahrenen Verbindungen Deutschlands, sondern auch eine der wichtigsten Gütertrassen für Transporte nach Italien und in die Schweiz ist, ist dies aus wirtschaftlicher Sicht in nicht hinnehmbar. Nach Aussage niederländischer Branchenorganisationen beträgt der Schaden zehn Millionen Euro pro Tag“, kommentiert Günter Gülker, Geschäftsführer der Die Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK).

Die Gefahr eines Verkehrskollapses besteht

„Nicht nur, dass sich die Schäden für niederländische Unternehmen auf Millionenhöhe belaufen, sondern der Verkehr verlagert sich auf die Straße und die Binnenschifffahrt. Hier besteht die Gefahr von Engpässen in Umschlagterminals und einem Verkehrskollaps auf der Straße“, Gülker weiter. Die DNHK fordert deshalb DB Netze auf, nicht nur für eine schnelle Lösung des Problems zu sorgen, sondern auch einen langfristigen Masterplan zu erstellen. „Wir brauchen für diese Art von Situationen schnelle Problemlösungen. Feste Alternativrouten müssen vorhanden sein. Die Brabantroute in den Niederlanden ist beispielsweise auch die Alternativroute für die Betuweroute“, sagt Gülker. (red/DNHK)

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