Zu langsam? Schienen-Control weist Westbahn-Kritik zurück.

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Kein Bahn-Regulator arbeite so langsam wie die Schienen-Control in Österreich, sagt Westbahn-Chef Erich Forster. Das sei das Ergebnis einer neuen Studie von Allrail, dessen Präsident Forster ist. Schienen-Control weist die Vorwürfe entschieden zurück.

„Die Rohergebnisse der Befragung von Newcomern in fünfzehn Ländern bestätigen das, was wir seit Jahren empfinden: Es geht einfach nichts weiter bei Schienen-Regulierungsthemen in unserem Land“, fasst Westbahn-CEO und Allrail-Präsident Erich Forster den Verbesserungsbedarf zusammen. „Österreich ist das absolute Schlusslicht, wenn es darum geht, wie schnell (oder eben eher langsam) eine Entscheidung gefällt wird. Der Anschluss an Europa ist verloren gegangen.“

Der Regulator weist die von der Westbahn erhobenen Vorwürfe entschieden zurück. Das EVU versuche hier „sichtlich auf den Ausgang von Verfahren bei der unabhängigen Regulierungsbehörde durch Litigation-PR Einfluss zu nehmen“, heißt es in einer Stellungnahme. Es sei schwierig, die von der Westbahn erwähnten Informationen zu überprüfen oder auch nur nachzuvollziehen.

Tatsache sei, dass die Schienen-Control-Kommission seit 2012 mehr als 120 Verfahren geführt hat. 45 Prozent der Verfahren wurden bereits innerhalb von 6 Monaten abgeschlossen, 60 in einem Zeitraum von unter 9 Monaten. Tatsache sei auch, dass in Österreich noch nie ein EVU die jeder Verfahrenspartei zustehende Möglichkeit einer Säumnisbeschwerde in Anspruch genommen habe. (red/Westbahn/Schienen-Control)

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