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Eisenbahnnetz

UK-Deal: Wascosa unterzeichnet bahnbrechenden Wagen-Mietvertrag

in Bahnmarkt Europa von

Die in Luzern ansässige Firma Wascosa AG freut sich bekannt zu geben, dass sie einen bedeutenden Wagen-Mietvertrag mit dem Eigentümer und Infrastrukturmanager des britischen Eisenbahnnetzes Network Rail abgeschlossen hat. Im Rahmen des Vertrags wird Wascosa insgesamt 570 Waggons zur Verfügung stellen, die von Greenbrier Europe gebaut und im Rahmen des 10-Jahres-Vertrags in Partnerschaft mit dem führenden britischen Bahnbetreiber GB Railfreight gewartet werden. Mehr Lesen

Voll elektrisch! Sonderprogramm zur Finanzierung von Elektrifizierungsvorhaben

in Politik & Recht von

Ca. 90% des Eisenbahnpersonenverkehrs und mehr als 95% des Schienengüterverkehrs werden mit Elektrotraktion erbracht. Dies macht den Verkehrsträger Schiene zum absoluten Vorreiter der Elektromobilität. Angesichts der Herausforderungen des Klimawandels und des Wettbewerbs ist es sinnvoll, den Eisenbahntransport möglichst weitgehend und durchgängig mit dieser Traktionsart durchzuführen. Mehr Lesen

„Rastatt-Desaster“: Soll Thema im Bundestag werden

in Politik & Recht von

Nach der Vollsperrung in Rastatt mehren sich die kritischen Stimmen in der Branche – hier die Positionen des Netzwerks Europäischer Eisenbahnen (NEE), der Bundestagsfraktion der Linken und des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV).

Angesichts der andauernden Sperrung der Rheintalstrecke bei Rastatt fordert der VDV eine unbürokratische finanzielle Hilfe des Bundes für die betroffenen Eisenbahnunternehmen. „Der Streckenabschnitt ist ein neuralgischer Punkt für das gesamte europäische Eisenbahnnetz. Eine wochenlange Sperrung hat katastrophale Folgen insbesondere für die umfangreich betroffenen Güterbahnen“, sagte VDV-Geschäftsführer Martin Henke.

Hat die DB unsachgemäß gearbeitet?

Sabine Leidig, die verkehrspolitische Sprecherin der Linken erklärte zum „Rastatt-Desaster“: „Offensichtlich hat die Deutsche Bahn AG mit extremem Risiko und unsachgemäß die Tunnelarbeiten vorangetrieben. Dabei hatte sie im Vorfeld dieser Arbeiten betont, dass an dieser Stelle ein ´absolut sicheres´, und zugleich ´neuartiges Tunnelbauverfahren ´– das einer Vereisung des Bodens – zur Anwendung kommt.“

 „Während die Zeit verrinnt und jeden Tag größere betriebs- und volkswirtschaftliche Schäden aufgetürmt werden, tappen die Betroffenen im Dunkeln“, erklärte NEE-Chef Ludolf Kerkeling, Das NEE fordert den Verkehrsausschuss des Bundestages dazu auf, sich in einer Sondersitzung Anfang September mit den Ursachen und Folgen des Unfalls zu befassen. Kerkeling: „Hoffentlich rollt der Verkehr dann wieder“ (red/VDV/Die Linke/NEE)

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