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Feldversuch: Siemens baut ersten eHighway für Lkw in Deutschland

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Erstmals Infrastruktur für elektrische Lkw auf einer deutschen Autobahn: Siemens wurde vom Land Hessen mit dem Bau einer Oberleitungsanlage für elektrifizierten Straßengüterverkehr auf einer zehn Kilometer langen Strecke beauftragt.

Über die Oberleitung wird der elektrische Antrieb eines Hybrid-Lkw mit Strom versorgt. Siemens hatte die Innovation “eHighway” 2012 erstmals vorgestellt. Das System soll auf der Bundesautobahn A5 zwischen den Anschlussstellen Zeppelinheim/Cargo City Süd des Frankfurter Flughafens und Darmstadt/Weiterstadt gebaut werden.

Planung, Bau – optional Instandhaltung

Mit diesem Feldversuch wird der eHighway erstmals auf einer öffentlichen Straße in Deutschland erprobt. Siemens übernimmt die Planung, den Bau und optional die Instandhaltung der Anlage. Die Umsetzung erfolgt im Rahmen des von Hessen Mobil geleiteten Verbundprojekts “Elektrifizierter, innovativer Schwerlastverkehr auf Autobahnen” (ELISA), das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert wird. Hessen Mobil ist zuständig für Planung, Bau, Betrieb und das Management des hessischen Verkehrswegenetzes.

“Mit der Errichtung der Anlage soll der praktische Nachweis der Integrationsfähigkeit von Oberleitungssystemen im Straßenraum erbracht werden. Die Anlage soll in reale Transportketten eingebunden und die Machbarkeit der klimaneutralen Güterlieferung im urbanen Raum Frankfurt nachgewiesen werden”, sagt Gerd Riegelhuth, Abteilungsleiter Verkehr bei Hessen Mobil. (red/Siemens)

Siemens: DB Regio bestellt 57 Mireo-Regionaltriebzüge

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Neuer Auftrag für Siemens: DB Regio bestellt 57 Gliederzüge der neuen Zugplattform Mireo des Bahntechnik-Herstellers. Die Züge sollen im Netz der S-Bahn Rhein-Neckar zum Einsatz kommen. Eine gestufte Inbetriebnahme erfolgt ab Dezember 2020.

Die DB Regio AG hat bei Siemens 57 dreiteilige Züge vom Typ Mireo bestellt. Nach dem Produktlaunch im Sommer 2016 ist dies die zweite Bestellung für Fahrzeuge der neuen Regional- und Pendlerzug-Plattform. Gebaut werden die Züge im Siemens-Werk in Krefeld. Die Inbetriebnahme soll in zwei Stufen erfolgen: Die Linien in Baden-Württemberg und dem südlichen Hessen starten im Dezember 2020, die überwiegend in Rheinland-Pfalz liegende Strecke Mannheim-Mainz soll im Dezember 2021 in Betrieb genommen werden.

Die Technische Daten des Mireos für die S-Bahn Rhein-Neckar:

–    Dreiteiliges Triebfahrzeug

–    Fahrzeuglänge 70 Meter

–    Höchstgeschwindigkeit 160 km/h

„Ein weiterer, wichtiger Meilenstein“

„Für den Mireo, die neueste Generation unserer Regionalzüge, ist dies ein weiterer, wichtiger Meilenstein. Der Mireo verbindet Leistungsstärke, Fahrgastkomfort und höchste Flexibilität über den gesamten Lebenszyklus hinweg“, so Sabrina Soussan, CEO High-Speed / Commuter Trains and Locomotives bei Siemens.

Der Mireo wird als S-Bahn-Fahrzeug im Rhein-Neckar-Gebiet auf den künftigen Linien der S5, S6, S8 und S9 eingesetzt. (red/Siemens)

Rahmenvertrag: DB Cargo bestellt 100 Vectron-Loks bei Siemens

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Siemens und DB Cargo haben einen Rahmenvertrag über die Lieferung von 100 Lokomotiven geschlossen. Mit Abschluss des Vertrags ruft die DB-Güterverkehrstochter zunächst 60 Lokomotiven vom Typ Vectron in der Mehrsystemausführung ab.

Die Deutsche Bahn will im Schienengüterverkehr wachsen und beschafft 60 Vectron-Mehrsystem-Lokomotiven von Siemens. Die Fahrzeuge im Gegenwert von rund einer Viertelmilliarde Euro sind Teil  eines Rahmenvertrages mit Siemens über bis zu 100 neue Streckenloks für DB Cargo, teilen die  Unternehmen heute mit.

Im Dezember sollen die ersten fünf Loks zum Einsatz kommen. Die weiteren 55 sollen ab Jahres 2018 ausgeliefert werden. Die mit ETCS ausgestatteten Lokomotiven sind künftig in Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Niederlande und – ab 2020 – in Belgien unterwegs.

Huber: „Mehr Verkehr auf die Schiene“

„Zusammen mit den weiteren geplanten Investitionen in moderne Güterwagen und in zusätzliches operatives Personal schaffen wir mit den neuen Loks die optimalen Voraussetzungen, mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene holen zu können“, sagt Berthold Huber, DB-Konzernvorstand für Personenverkehr und kommissarisch für Güterverkehr und Logistik.

„Mit der bestellten Mehrsystemlokomotive ist es möglich, mit einem Zug von den Niederlanden bis Italien ohne Lok-Wechsel zu fahren. Der europäische Gütertransport lässt sich so schnell, effizient und umweltfreundlich betreiben“, sagt Jochen Eickholt, Chef des Bahngeschäfts von Siemens. (red/DB/Siemens)

Premiere: Siemens stellt Prototyp des Rhein-Ruhr Express vor

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Siemens hat den ersten Prototypen des Rhein-Ruhr-Express (RRX) vorgestellt. Im unternehmenseigenen Prüf- und Validationcenter (PCW) in Wegberg-Wildenrath beginnen die Tests des Elektrotriebzuges, teilt der Bahntechnik-Konzern heute mit.

In den kommenden Monaten werden im PCW insgesamt sieben Vorserienfahrzeuge in Betrieb gesetzt. Sie absolvieren ein umfangreiches Testprogramm bevor sie erstmals Testfahrten im öffentlichen Bahnnetz absolvieren. Der RRX soll Ende 2018 seinen Betrieb im Großraum Rhein-Ruhr aufnehmen.

Soussan: Tests zeigen, ob die Fahrzeuge fit sind

„Die Aufnahme der Testfahrten im PCW zeigt, dass wir im RRX-Projekt im Zeitplan liegen. Hier prüfen wir, ob die Fahrzeuge fit sind für ihren täglichen Einsatz in und zwischen den Städten in Nordrhein-Westfalen. Jeder einzelne Zug der gesamten RRX-Flotte wird hier quasi vor der Haustür in Betrieb gesetzt werden“, sagte Sabrina Soussan, Leiterin des Geschäfts mit Hochgeschwindigkeits- und Regionalzügen sowie Lokomotiven von Siemens.

Siemens wurde 2015 von den Zweckverbänden Nahverkehr Rheinland, Nahverkehr Westfalen-Lippe, Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord, dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und dem Nordhessischen Verkehrsverbund mit der Lieferung von 82 Elektrotriebzügen vom Typ Desiro HC und der Wartung für einen Zeitraum von 32 Jahren beauftragt. Der Auftrag hat ein Gesamtvolumen von über 1,7 Milliarden Euro. (red/Siemens)

 

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