VTG 2017: Schienenlogistik erzielt erneut deutlichen Umsatzanstieg

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Die VTG Aktiengesellschaft (WKN: VTG999), eines der führenden Waggonvermiet- und Schienenlogistikunternehmen in Europa, hat das Geschäftsjahr 2017 erfolgreich abgeschlossen: Nach den heute veröffentlichten, noch untestierten Zahlen konnte der Umsatz um 2,8 Prozent auf 1.014,4 Millionen Euro (Vorjahr: 986,9 Millionen Euro) verbessert werden.

Zu dieser positiven Entwicklung haben alle drei Geschäftsbereiche der VTG beigetragen. So konnten sowohl die Schienenlogistik als auch die Tankcontainerlogistik ihr Transportvolumen merklich ausbauen. In der Waggonvermietung stieg die Auslastung der Flotte im Jahresverlauf kontinuierlich auf zuletzt 92,2 Prozent – den höchsten Stand seit Ende 2008. Das operative Ergebnis (EBITDA) lag aufgrund eines negativen Sondereffektes mit 343,4 Millionen Euro leicht unter dem Vorjahreswert (Vorjahr: 345,3 Millionen Euro). Darüber hinaus hatte es im Geschäftsjahr 2016 einen positiven Sonderertrag von 6 Millionen Euro gegeben. Bereinigt um diese beiden Sondereffekte ergibt sich ein Anstieg des EBITDA von 2,4 Prozent für das Geschäftsjahr 2017.

„Wir sind mit dem Geschäftsverlauf 2017 insgesamt sehr zufrieden. Das positive konjunkturelle Umfeld und die Investitionen in den Ausbau unseres Geschäfts tragen jetzt Früchte“, erklärt Dr. Heiko Fischer, Vorsitzender des Vorstands der VTG Aktiengesellschaft, und fügt hinzu: „Das vierte Quartal 2017 war das stärkste im letzten Geschäftsjahr und ist eine gute Basis für die Zukunft. Für 2018 erwarten wir daher eine weiterhin gute Umsatz- und Ergebnisentwicklung. Darüber hinaus wird ein Fokus unserer Aktivitäten auf der Nacco-Transaktion liegen, deren Vollzug wir im zweiten Halbjahr anstreben.“

Der Geschäftsbereich Waggonvermietung erzielte im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 520,7 Millionen Euro (Vorjahr: 517,2 Millionen Euro). Das entspricht einer Steigerung um 0,7 Prozent. Das EBITDA stieg im Jahresverlauf kontinuierlich an und erreichte mit 343,6 Millionen Euro etwa das Vorjahresniveau (Vorjahr: 344,3 Millionen Euro). Dabei ist zu berücksichtigen, dass im Vorjahr ein Sonderertrag aus einer Kompensationszahlung in Höhe von 6 Millionen Euro vereinnahmt werden konnte. Bereinigt um diesen Effekt lag das EBITDA um 1,6 Prozent höher.

Der Geschäftsbereich Schienenlogistik erzielte im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatzanstieg von 7,7 Prozent auf 336,4 Millionen Euro (Vorjahr: 312,3 Millionen Euro). Umsatztreiber waren die Projektlogistikaktivitäten und ein gutes Agrargeschäft. Das EBITDA des Geschäftsbereichs verbesserte sich daher deutlich um 42,9 Prozent auf 8,3 Millionen Euro nach 5,8 Millionen Euro im Vorjahr.

Die Tankcontainerlogistik verzeichnete im abgelaufenen Geschäftsjahr ein stabiles Umsatzniveau von 157,3 Millionen Euro (Vorjahr: 157,4 Millionen Euro). Dabei konnte das Transportvolumen erneut gesteigert werden. Allerdings führten niedrigere Frachtraten zu einem gegenläufigen Effekt in der Umsatzentwicklung. Das EBITDA lag mit 11,3 Millionen Euro leicht über Vorjahresniveau (Vorjahr: 11,2 Millionen. Euro). (red/VTG)

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